Koalitionspoker schon vor der Nationalratswahl

07.08.2019 • 20:30 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Wien Der burgenländische FPÖ-Chef Johann Tschürtz wünscht sich Rot-Blau auch im Bund. Dafür müssten beide Parteien aber noch ordentlich zulegen. Nach derzeitigem Umfragestand kämen die SPÖ und FPÖ miteinander auf 42 Prozent und 80 Mandate. Nötig wären zumindest 93 der 183 Mandate. Die ÖVP warnt dennoch vor der rot-blauen Variante. Bleibt die Lage aber so wie in den Umfragen, kann es keine Koalition vorbei an Sebastian Kurz geben, zumindest keine realistische. FPÖ-Obmann Norbert Hofer hat die Aussagen von Tschürtz unterdessen revidiert. Er wünsche sich, dass die ÖVP-FPÖ-Arbeitskoalition fortgesetzt werde. Davor warnen SPÖ und Grüne. Die Freiheitlichen warnen wiederum vor Schwarz-Grün. Die Liste Jetzt hält Schwarz-Grün-Neos für die wahrscheinlichste Variante. »A2