Wallner will Rhesi­ schleunigst umsetzen

07.08.2019 • 20:30 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Landeshauptmann geht mit Schweizer Naturschützern hart ins Gericht.

Bregenz Die Beschwerde der Ostschweizer Naturschutzorganisationen WWF und Pro Natura im Zusammenhang mit dem Hochwasserschutzprojekt Rhein-Erholung-Sicherheit (Rhesi) hat in Vorarlberg große Diskussionen ausgelöst. Im ausführlichen VN-Interview nimmt Landeshauptmann Markus Wallner (52, ÖVP) zu den Aktivitäten der beiden Gruppen Stellung. Dabei verurteilt er das Vorgehen von WWF und Pro Natura scharf. Es gehe nicht um die Umsetzung von Einzelinteressen, sondern um die Sicherheit der 300.000 im Rheintal lebenden Menschen. Das bestehende Projekt dürfe nicht mehr aufgeschnürt werden. Es brauche möglichst schnell ein genehmigungsfähiges Projekt, betont der Landeshauptmann im VN-Interview.

Das Vorgehen der Schweizer Naturschutzgruppen bezeichnet Wallner wörtlich als „Anmaßung“. Ein Aufschnüren des bestehenden Projekts würde das Bauvorhaben um Jahre zurückwerfen. Er werde nach dem Urlaub umgehend  seinen St. Galler Amtskollegen Marc Mächler kontaktieren und die aktuelle Situation erörtern. Auch die Wirtschaftskammer hat scharfe Kritik an den Naturschützern geübt. »A4