15.000 Tonnen illegaler Müll bleiben ein Rätsel

VN Titelblatt / 28.11.2019 • 23:00 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Sieben Freisprüche und ein Schuldspruch im Häusle-Umweltprozess.

Feldkirch Die entscheidende Frage bleibt ungeklärt, auch nach einem 20-tägigen Mammutprozess: Wer hat 15.000 bis 20.000 Tonnen Müll auf illegalen Deponien auf dem Häusle-Areal eingegraben? Beim Verfahren am Landesgericht Feldkirch fand nur ein geringer Teil dieser Menge seine Verantwortlichen. Nach zwei Diversionen blieben acht Angeklagte übrig. Sieben von ihnen, darunter der Ex-Geschäftsführer, wurden am Donnerstag freigesprochen. Mit einer Ausnahme waren ihnen laut Gericht weder Abgabenhinterziehung noch vorsätzliche Beeinträchtigung der Umwelt nachzuweisen. Die Staatsanwaltschaft ergriff noch keine Rechtsmittel gegen das Urteil. »B1