„Die junge Generation bekommt auf lange Sicht weniger“

VN Titelblatt / 27.01.2020 • 22:31 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Wien Die Politik drohe sich immer mehr in den Dienst der älteren Bevölkerung zu stellen, warnt Ökonom Lukas Sustala. Schließlich sei derzeit ein Drittel der Wähler über 60. Und es würden noch mehr. Pensionsreformen seien daher für die meisten Parteien tabu, während es laufend zu Pensionserhöhungen über dem gesetzlich vorgesehenen Maß komme. Die junge Generation gerate in eine Doppelmühle: „Sie muss großzügige Sozialstaaten am Laufen halten, bekommt aber gleichzeitig auf lange Sicht deutlich weniger“, sagt Sustala. »A3