Erneut Preisschub bei Wohnungen

VN Titelblatt / 14.04.2021 • 22:30 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Durchschnittspreis stieg in Vorarlberg auf 310.720 Euro.

Schwarzach Der Vorarlberger Wohnungsmarkt hat sich von der Coronakrise nicht beeindrucken lassen. So wurden im vergangenen Jahr insgesamt 3039 Eigentumswohnungen verkauft. Das sind um 5,6 Prozent mehr als im Jahr zuvor, so die Zahlen aus dem aktuellen Remax-Immobilienspiegel.

Der Gesamtverkaufswert stieg um 9,3 Prozent und verpasste die Milliarde um nur 18 Millionen Euro. Teuerster Bezirk war Bregenz. Dort sind die Wohnungspreise mittlerweile bei 320.279 Euro (+17.786 Euro bzw. +5,9 %). Damit liegt der Bezirk im österreichweiten Bezirksranking bereits hinter Kitzbühel und sieben Wiener Bezirken. Neben den anhaltend niedrigen Zinsen führte vor allem die Unsicherheit durch die Coronakrise zu einer steigenden Nachfrage nach Wohnungseigentum.

Die durchschnittliche Wohnung in Vorarlberg kostete im vergangenen Jahr 310.720 Euro. Auf den Quadratmeter gerechnet kostete eine Vorarlberger Wohnung 4436 Euro und somit um 12,7 Prozent mehr als 2019 und erstmals mehr als in Wien (+250 Euro). »D1

„Die Unsicherheit hat zu einer steigenden Nachfrage nach Wohnungseigentum geführt.“