Wallner muss vor den U-Ausschuss

VN Titelblatt / 03.05.2022 • 22:45 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Vorarlberger Riege auf Ladungsliste. Kammer plant Inseratenstopp.

Wien Die Steuer- und Inseratenaffäre rund um den Vorarlberger Wirtschaftsbund schlägt sich endgültig im parlamentarischen Korruptions-U-Ausschuss nieder. SPÖ, FPÖ und Neos laden eine ganze Riege von Vorarlbergern nach Wien. So wird nicht nur der frühere Direktor Jürgen Kessler und der nunmehrige Obmann Karlheinz Rüdisser in den U-Ausschuss müssen, auch Landeshauptmann Markus Wallner und Finanzminister Magnus Brunner haben anzutreten.

Unterdessen erklärt Wirtschaftskammerpräsident Harald Mahrer, dass er Inseratenschaltungen durch Wirtschaftskammerorganisationen in Fraktionsmedien untersagen möchte. Dem Vorschlag von Wallner, die Ämter von Wirtschaftsbund-Obmann und Kammerpräsident zu entflechten, kann er wenig abgewinnen: „Dann könnte Wallner auch nicht Landesparteiobmann und Landeshauptmann sein.“

Gleichzeitig wurde bekannt, dass die Zahl der Verdächtigen, gegen die die Staatsanwaltschaften ermitteln, mittlerweile auf mindestens fünf Personen gestiegen ist. »A3

„Dann könnte Wallner auch nicht Landesparteiobmann und Landeshauptmann sein.“