Geschichte und Kulinarik in Istrien

Reise / 01.05.2015 • 14:53 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
In Istrien findet man bunte Farben und kleine romantische Städtchen. Fotos: shutterstock (6)
In Istrien findet man bunte Farben und kleine romantische Städtchen. Fotos: shutterstock (6)

dalmatinischen Küste Überbleibsel eines versunkenen Faltengebirges, dessen höchste Gipfel und Kämme heute aus dem Meer ragen. Waren es früher noch die Römer, die hier ihre Seewege hatten, sind es heute die Urlauber, die mit ihren Booten die istrische Inselwelt erkunden und durch die glasklare Adria schippern. Überhaupt sollten Schnorchel und Taucherbrille im Gepäck nicht fehlen, denn die Gewässer um die Inseln Cres, Losinj und Krk sind für Taucher ideal und sollten erkundet werden.

Kulinarische Hochburg

Vor drei Jahren wurde Istrien zur kulinarischen Hochburg Europas gekürt. Für jeden, der schon einmal dort war, ist das keine große Überraschung. Neben dem lokalen Anbau von Trüffeln sind es in erste Linie Weine und das Olivenöl, die der kroatischen Region einen Ruf als kulinarische Hochburg beschert haben. Trüffelgerichte sind besonders beliebt. Ein Teller Nudeln mit Butter und einigen Trüffelscheiben ist auch für den kleinen Geldbeutel ein bezahlbarer Genuss, aber es muss auch nicht immer Trüffel sein. Viele Feinschmecker probieren auch gerne die Zicklein unter der Tonglocke oder Fuzi, eine Nudelart, die es nur in Istrien gibt. Dass es direkt am Meer wunderbare Fischgerichte gibt, braucht man da wohl kaum zu erwähnen.

Die Mischung aus reizvoller Landschaft, vielfältiger Architektur, abwechslungsreicher Geschichte, breit gefächerter Gastronomie, schönen Städtchen und malerischen Küsten lockt jedes Jahr wieder zahlreiche Touristen ins Land.

Lesen Sie nächste Woche im Reiseteil: Teneriffa – Fahrradtanz auf dem Vulkan.