Mit lieblichem oder grimmigem Charakter

Motor / 01.05.2015 • 16:20 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Fiat 500: Den Kultzwerg gibt es in einer Bandbreite vom City-Flitzer bis zum rabiaten Abarth-Sportler.
Fiat 500: Den Kultzwerg gibt es in einer Bandbreite vom City-Flitzer bis zum rabiaten Abarth-Sportler.

fiat. Nicht allen Herstellern gelingt das Revival eines Kultmodells in überzeugender Weise. Die Italiener haben es mit dem Fiat Cinquecento geschafft. Und es gelingt auch, die Stellung als Kleinwagen-Symbol zu behaupten, selbst wenn seine aufgepumpten Ableger wie der L, der XL und der XL Living trotz identischer Typenbezeichnung – 500 – die Dimensionen von A- und B-Segment sprengen. Inzwischen hat der kleine Zweitürer – motorisiert wahlweise mit Zwei- oder Vierzylinder-Motoren mit 69 bis 105 PS, Benziner und ein Diesel – Derivate entwickelt, wie die Cabrio-Version – 500C -, oder die Modelle „Cult“ und „Stil“. Dabei kann das Baby nicht nur lieblichen, sondern auch grimmigen Charakter zeigen. Nicht nur nostalgische Bedeutung haben die Abarth-Versionen, die der Tradition der „Knallerbsen“ in (Spitzen-)Leistungs-Varianten folgen. Jüngstes Beispiel ist der 695 Biposto, die aktuelle Krönung der Muskelzwerge. Der Zweisitzer („Biposto“ steht für zwei Plätze), dessen Innenraum käfig-versteift ist und in dessen Fond statt einer Bank ein Gepäcksnetz hängt, hat 190 PS aus einem 1,4-Liter-Turbobenziner bei einem Gewicht von 997 Kilo. Er ist puristisch eingerichtet, ohne Klimaanlage und Radio, rein auf Fahrspaß getrimmt. Wobei ihm Fiat respektive Abarth durchaus Alltagstauglichkeit bescheinigt.

Länge: 3,546 Meter. Kofferraum: 185 bis 550 Liter. Preis: ab 12.650 Euro. Das kostet der 1.2-Benziner mit 69 PS und manuellem Fünfgang-Schaltgetriebe in der Ausstattungsstufe „Pop“.

Der 695 Biposto gibt’s ab 44.000 Euro.