Tagesprotokoll Vorarlberg

Spezial / 01.05.2015 • 19:49 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
edited by Zsolt
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Bis zum Tagesanbruch liegt Götzis unter Beschuss. Fünf Zivilisten sterben, elf Häuser werden zerstört.

Wehrmacht und Waffen-SS haben sich in Richtung Feldkirch abgesetzt.

Die Franzosen gehen am Rhein entlang und nehmen Götzis noch vor Mittag ein.

Die Frutzbrücken um Rankweil sind gesprengt und die Panzer müssen einen Umweg über Meiningen nehmen.

Mutige Einheimische gehen den Franzosen entgegen.

Tausende Flüchtlinge, nicht zuletzt Zwangsarbeiter und Kriegsgefangene, strömen seit Tagen der Schweizer Grenze entgegen und suchen Zuflucht. Viele wurden zum Frondienst nach Vorarlberg verschleppt.

7000 Verwundete liegen in den Lazaretten in Feldkirch. Die Stadt selbst wird nicht verteidigt. Nur die Sprengung der Felsenbrücke kann nicht verhindert werden.

Die Franzosen stoßen über die Tisner Letze und den schwarzen See in den Walgau vor.

Beherzten Männern gelingt es, die Sprengung der Stauseemauer im Montafon zu verhindern. Die Katastrophe bleibt aus.

Die Franzosen sind auf dem Weg Richtung Arlberg.