Temperament ist Erbgut und Programm

Motor / 01.05.2015 • 16:19 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Der Seat Ibiza wirkt am sportlichsten als 3-türiger SC, 5-Türer und Kombi (ST) – sind auch nicht fad.
Der Seat Ibiza wirkt am sportlichsten als 3-türiger SC, 5-Türer und Kombi (ST) – sind auch nicht fad.

seat. Sein Name klingt nach Party, sein Design hat das nicht immer (mit)getan: der Ibiza, der Spanier mit dem deutschen Technik-Hintergrund und nicht nur in Österreich einer der beliebtesten Seats. Sein Exterieur, das ab der dritten Generation (2002) an Flottheit zugelegt hat, hat sich in der jetzigen, der vierten Ibiza-Ära (ab 2008) auch zu optischer Sportlichkeit entwickelt. Das gilt für alle drei Karosserie-Interpretationen, den Dreitürer – oder auch SC, das bedeutet Sport-Coupé –, den Fünftürer und genauso für den Kombi (ST), der 2010 den Einstieg des kleinen Spaniers in die schicke Lader-Klasse markiert hat. Er ist um knapp zwanzig Zentimeter länger als die fünftürige Ausführung.

Die Ibiza-Antriebe stammen aus dem Volkswagen-Konzernregal. In den Standard-Varianten sind das ein Benziner – ein 1,2-Liter – und ein Diesel – ein 1,6-Liter – zwischen 70 und 105 PS. Das grundsätzlich sportliche Temperament wird unterstrichen durch die FR-Versionen (das steht für „Formula Racing“), mit einem 1,4-Liter-Benziner und einem 2,0-Liter-Diesel zusätzlich. Damit erweitert sich das Leistungspotenzial auf bis zu 150 PS. Das programmatische Erbgut der Sportlichkeit wird getoppt im ausschließlich dreitürigen Cupra (das steht für „Cup Racing“). Der ist motorisiert mit einem 1,4-Liter-Turbobenziner mit 180 PS, garniert mit sechsstufigem Doppelkupplungsgetriebe.

Länge: 4,061 Meter. Kofferraum: 350 bis 680 Liter. Preis: ab 9.990 Euro. Das kostet der dreitürige (SC) 1.2 12V mit 70 PS und manuellem Fünfgang-Schaltgetriebe in der Ausstattungsstufe „Chili“. Der Cupra kommt auf ab 22.710 Euro.