Über Klassen-Grenzen

Motor / 01.05.2015 • 16:19 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Der neue Skoda Fabia startete im Vorjahr als fünftüriger Hatchback und setzt heuer als Combi fort.
Der neue Skoda Fabia startete im Vorjahr als fünftüriger Hatchback und setzt heuer als Combi fort.

Skodas Fabia hat äußerlich und innerlich an Größe signifikant zugelegt.

Skoda. Auf zwei Hauptsäulen ruht der Erfolg der tschechischen Marke, die heuer das 120. Jubiläum ihrer Firmengeschichte feiert und eine der ältesten Fahrzeughersteller der Welt ist: auf dem Octavia und auf dem Fabia. Beide Modelle haben sich auch dadurch einen Namen gemacht, indem sie Klassen-Grenzen überschreiten. So war der kleinste Skoda stets eher ein Kleiner, also näher dem B- als dem A-Segment. Auch setzte er als Combi ein Lader-Zeichen unterhalb der Kompaktklasse. Als Basis für den Roomster zeigte er noch mehr räumliche Größe. Im Vorjahr war im Zuge der Erneuerung und Neubearbeitung der tschechischen Modellpalette der Fabia dran, beziehungsweise seine dritte Generation. In dieser ist er ein wenig gewachsen und gleichzeitig erwachsen geworden. Er hat seinen Babyspeck abgelegt, präsentiert sich glattflächig und scharfkantig, mit der typischen Skoda-Familiennase. Hand in Hand mit der Modellerneuerung erfolgte eine Neuordnung der Antriebe. Mit vier Benziner- und drei Diesel-Varianten mit 1,0, 1,2 und 1,4 Liter Hubraum – Drei- und Vierzylinder – umspannt das Leistungsspektrum 60 bis 110 PS. Heuer hat sich zur fünftürigen Schrägheck-Karosserievariante die Combi-Version hinzugesellt.

Länge: 3,992 Meter. Kofferraum: 330 bis 1.150 Liter. Preis: ab 12.720 Euro. Das kostet der 1.0 MPI mit 60 PS und manuellem Fünfgang-Schaltgetriebe in der Ausstattungsstufe „Active“.