„Wir sind gut vorbereitet“

Sport / 01.05.2015 • 21:53 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
Mittelfeldstratege Boris Prokopic will gegen den WAC für Impulse in die Offensive sorgen. Foto: gepa
Mittelfeldstratege Boris Prokopic will gegen den WAC für Impulse in die Offensive sorgen. Foto: gepa

Der SCR Altach gastiert heute beim WAC. Die Canadi-Elf will einen Verfolger abschütteln.

Altach, Wolfsberg. Das internationale Geschäft rückt für den Cashpoint SCR Altach immer näher. Beim heutigen Gegner und Verfolger Wolfsberger AC könnten die Rheindörfler einen weiteren großen Schritt Richtung Europa machen. Mit einem Sieg könnte man den Abstand auf den WAC auf neun Punkte vergrößern, das würde die Mannschaft von Didi Kühbauer wohl endgültig abschütteln. Die Kärntner mussten mit dem Cup-Aus gegen Austria Wien eine Möglichkeit auf Europa-Startplätze abhaken, ein Sieg gegen Netzer und Co. ist nun wohl die letzte Option. Das weiß auch Altach- Coach Damir Canadi: „Die Erwartungshaltung beim WAC ist hoch. Nach dem Aus im Cup werden sie nun alles daransetzen, in der Meisterschaft dranzubleiben, sie werden kämpfen. Aber wir kennen ihre Situation und sind gut vorbereitet.

Wie fokussiert die Spieler beim Aufsteiger sind, spürt man an Mittelfeldstratege Boris Prokopic, der laut Canadi beim Sieg zuletzt gegen die Wiener Austria eine überragende Leistung bot. „Wir schauen im Moment weder auf die Champions- noch die Europa-League, sondern nur darauf, dass wir auf die Punkteanzahl kommen, die wir uns als Ziel gesetzt haben“, erklärt der 27-Jährige.

Schwerer auszurechnen

Canadi und sein Team wollen im Spiel gegen den WAC wieder auf altbewährte Stärken bauen. „Wir müssen im Zweikampfverhalten und im Umschaltspiel wieder besser werden. Wir werden unsere Stärken in die Waagschale werfen, damit wir für den Gegner so schwer als möglich auszurechnen sind“, so der 44-jährige Wiener.

Am Kader wird Canadi wenig verändern. Der zuletzt gesperrte Hannes Aigner kehrt ins Team zurück, ob er als Einzelspitze die Wolfsberger Defensive beschäftigen wird, wird sich zeigen. Goalie Andreas Lukse fällt definitiv für mindestens zwei Wochen aus. Ein Comeback in die Startelf ist bei Philipp Netzer zu erwarten. Der Kapitän ist nach seiner Verletzung wieder komplett fit. Weiter nicht berücksichtigt ist Ivan Kovacec. Der Kroate wird weiter in der Regionalliga für die Amateurmannschaft auflaufen.

Nach dem schweren Auswärtsspiel beim WAC wartet schon der nächste Kracher auf die Rheindörfler. Das wegweisende Heimspiel gegen Rapid Wien ist eine große Hürde im Kampf um den zweiten Tabellenrang, der einen Startplatz in der Champions-League-Qualifikation bedeuten würde. „Wir haben uns in dieser Meisterschaft eine sehr gute Ausgangssituation verschafft und wollen diese Situation in den nächsten Spielen weiter verbessern“, so Canadi.

Die langfristigen Ziele sind die wichtigsten Ziele, das Jetzt ist nur eine Momentaufnahme.

damir canadi