Wolf Schneider blickt zurück

Kultur / 01.05.2015 • 22:30 Uhr / 1 Minuten Lesezeit
   
   

Biografie. Deutschland hatte kapituliert. Es war der 7. Mai 1945, Wolf Schneiders 20. Geburtstag. Er stand mit einer Pistole in der Hand in der holländischen Hafenstadt Ijmuiden, hatte Angst vor dem, was nun kommen würde und grübelte, ob er sich erschießen soll. Aber dann schleuderte er die Waffe weg. Keine schlechte Idee für eine Autobiografie, mit dem Tiefpunkt anzufangen. Von den Höhepunkten ist in „Hottentottenstottertrottel“ noch genug die Rede: von den Jahren als Redakteur, als Korrespondent in Washington, als Moderator der NDR-Talkshow und als Leiter der Hamburger Journalistenschule und erfolgreicher

Sachbuchautor.

Wolf Schneider: „Hottentottenstottertrottel – Mein langes, wunderliches Leben“, Rowohlt, 447 Seiten