14.000 Einsätze für das Rote Kreuz in Dornbirn

Vorarlberg / 03.05.2015 • 20:36 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Rettungsabteilung zog Jahresbilanz: Team leistete 2014 über 32.000 ehrenamtliche Stunden

Dornbirn. (ha) Rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr steht das Team der Rettungsabteilung Dornbirn in Bereitschaft, um bei schweren Erkrankungen oder Unfällen rasch helfen zu können oder Krankentransporte durchzuführen. 2014 war das über 14.000 Mal der Fall, ein leichtes Minus gegenüber dem Vorjahr.

Betreut werden von der Dornbirner Rettungsabteilung auch entfernte Orte wie Bildstein oder Ebnit, wo sich ein eigenes Team um Unfallopfer oder akut Erkrankte kümmert, bis die Rettungsfahrzeuge eintreffen. Ist bei der Alarmierung mit besonders schwer Erkrankten oder ernsthaft Verletzten zu rechnen, wird immer auch der Notarzt auf den Weg geschickt. 2014 rückte das Notarztfahrzeug 1666 Mal aus.

Eine wichtige Einrichtung ist die Rufhilfe, der Notruf für Alleinstehende. Im Versorgungsbereich Dornbirn/Schwarzach/Bildstein nehmen derzeit 271 meist ältere Menschen das Angebot in Anspruch. Laut Kommandant Schwendinger hat 2014 die Rufhilfe nicht nur einmal Leben gerettet.

Interesse am Rettungsdienst

Viele wollen beim Roten Kreuz aktiv mitmachen, aber nicht alle können das. Mit Interessenten werden vor dem Eintritt in die Abteilung und dem Beginn der Ausbildung intensive Gespräche geführt, denn der Rettungsdienst verlangt körperliche und geistige Höchstleistungen, vor allem wenn es gilt, rasch richtige Entscheidungen zu treffen. Dass in den Reihen der Dornbirner Rotkreuzler ein gutes Klima herrscht, beweist die Tatsache, dass immer wieder Zivildiener, die ihre Dienstzeit in der Abteilung absolvieren, anschließend als Freiwillige im Rettungsdienst weitermachen.