Ein Unentschieden, das keinem wirklich weiterhilft

Sport / 03.05.2015 • 21:17 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Meiningens Trainersohn Mirza Cavkic (rechts) erzielte den Ausgleich zum 1:1 gegen Wolfurt. Foto: steurer
Meiningens Trainersohn Mirza Cavkic (rechts) erzielte den Ausgleich zum 1:1 gegen Wolfurt. Foto: steurer

Meiningen und Wolfurt stecken nach 1:1-Remis weiter im Abstiegskampf.

vorarlbergliga. Vom Vorarlbergliga-Rückkehrer FC Meiningen durfte man vor Saisonbeginn erwarten, dass er um den Klassenerhalt in der höchsten Spielklasse des Landes kämpfen müsse. Keiner hatte aber Vorjahres-Vizemeister Wolfurt auf der Rechnung. Die Elf um Spielertrainer Philipp Eisele kommt auch in der Rückrunde nicht auf Touren und zittert um den Verbleib in der Vorarlbergliga. Aus den letzten acht Meisterschaftsspielen holte der FC Wolfurt lediglich drei Punkte und wartet im Jahr 2015 weiter auf den ersten vollen Erfolg. Die Hofsteig-Truppe ist auch die schlechsteste Auswärtself der Liga.

Zwei Tore in einer Minute

Auch auf dem kleinen Meininger Platz reichte es diesmal für Peter Muxel und Co. nur zu einem 1:1-Remis. Mittelfeldspieler Lukas Neunteufel (42.) gelang zwar mit einem abgefälschten Schuss von der Strafraumgrenze kurz vor der Pause die Führung, doch postwendend glich Hausherr Meiningen nach einer schönen Einzelleistung von Mirza Cavkic (43.) aus. Glück für die Wolfurter, als Aluminium nach einem „Kracher“ von Adrian Hagen (25.) die Gäste vor einem weiteren Verlusttor rettete. Wolfurt selbst leistete sich den Luxus, zwei Hochkaräter durch Marc Eggenberger zu vergeben.

Noch ist nicht klar, wie viele Absteiger es am Ende der Saison in der Vorarlbergliga geben wird. Aber sowohl Meiningen als auch Wolfurt sind noch mitten im Kampf um den Klassenerhalt. „Uns fehlt einfach das Erfolgserlebnis. Jetzt kommen die Spiele gegen die unmittelbaren Konkurrenten um den Abstieg“, hofft Wolfurt-Spielertrainer Philipp Eisele, der ab der neuen Saison nur noch als Coach in Wolfurt fungieren wird, auf eine positive Trendwende. In Meiningen bleibt Urgestein Enes Cavkic ebenfalls weiter im Amt als Trainer. Der 48-Jährige ist schon mehr als zwei Jahrzehnte beim Klub, ein Novum im Ländle-Amateurfußball.