Klien blieb in Spa ohne Rennkilometer

Sport / 03.05.2015 • 22:12 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Christian Klien: Le-Mans-Start ist fraglich. Foto: Noger
Christian Klien: Le-Mans-Start ist fraglich. Foto: Noger

ByKolles-Bolide nicht im Ziel – Zittern um Le-Mans-Einsatz für den Hohenemser.

SPa. (VN-dg) Auch beim zweiten Saisonlauf zur Sportwagen-WM in Spa-Francorchamps gab es für das private deutsch-österreichische LMP1-Team von ByKolles keine Zielankunft. Das Team kam mit etlichen Verbesserungen am Auto nach Spa. Christian Klien: „Durch Veränderungen an der Hinterachse ist das Auto nun wesentlich stabiler, und auch die Balance ist dadurch erheblich verbessert worden, was uns Fahrern ein kontrollierbareres Handling beschert. Wir haben jetzt auch ein stärkeres Getriebe von Hewland, das uns erlaubt, mit dem drehmomentstarken AER-Motor mit mehr Leistung zu fahren. Alles in allem hat das Auto eine deutliche Performance-Verbesserung erfahren.“ Im Qualifying wurde die ByKolles-Crew mit Vitantonio Liuzzi, Simon Trummer und Christian Klien hinter den Werks-LMP1 von Audi, Porsche und Toyota Neunte und klassierte sich – im Gegensatz zu Silverstone – immerhin schon mal vor dem schnellsten LMP2-Team. Liuzzi und Klien fuhren die beiden erforderlichen Referenzzeiten. Der Durchschnitt dieser beiden schnellsten Runden ergibt heuer laut Reglement die gewertete Trainingsbestzeit.

Wer fährt in Le Mans?

Liuzzi ging als Startfahrer in das Sechs-Stunden-Rennen und übergab nach zwei Turns auf Platz acht liegend an Trummer. Nach knapp zwei Stunden Renndauer tauchten technische Probleme im Heckbereich am CLM P1/01-Boliden auf und Trummer musste die Box ansteuern. Die Reparatur konnte vor Ort dann nicht bewerkstelligt werden, wodurch Klien erst gar nicht mehr zum Renneinsatz kam.

Ob Klien nun beim Le-Mans-Testtag am 31. Mai und dann zwei Wochen darauf beim 24-Stunden-Rennen erneut für ByKolles antreten kann, ist noch völlig ungewiss, da dafür eigentlich der Deutsche Pierre Kaffer als dritter Fahrer vorgesehen ist.