Rheinbrücke wird komplett gesperrt

Vorarlberg / 03.05.2015 • 20:41 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Die Rheinbrücke wurde 1957 als eine der ersten Spannbetonbrücken in Österreich erbaut und ist sanierungsbedürftig.  Foto: VN/Hartinger
Die Rheinbrücke wurde 1957 als eine der ersten Spannbetonbrücken in Österreich erbaut und ist sanierungsbedürftig. Foto: VN/Hartinger

Grenze Lustenau-Au im Sommer 2016 neun Wochen zu. Verkehrs­lösungen gesucht.

Lustenau. (VN-mip) Der Juli 2016 könnte für die Grenzübergänge Hohenems und Höchst zu einer echten Belastungsprobe werden. Zu dieser Zeit sollen nämlich die Rheinbrücke und damit der Grenzübergang Lustenau-Au für rund neun Wochen gesperrt werden. Sanierungsarbeiten machen dies notwendig. In einer parlamentarischen Anfrage will FPÖ-Chef Dieter Egger von Landesstatthalter Karlheinz Rüdisser nun wissen, weshalb die Brücke überhaupt komplett geschlossen wird und wie die Lösungen fürs Verkehrsproblem aussehen. Rüdisser erklärt auf VN-Nachfrage, dass zwei Varianten infrage gekommen sind. Eine neunwöchige Totalsperre und eine Variante mit halbseitiger Verkehrsführung von zwölf Wochen und zwei zweiwöchigen Totalsperren. Variante eins sei günstiger. Er erwarte, dass sich der Pkw-Grenzverkehr auf die Übergänge Höchst, Hohenems und Wiesenrain aufteilen werde. Für die Lkw-Abfertigung werden derzeit zusammen mit den Schweizer Behörden verschiedene Varianten geprüft. Es sei auch denkbar, die Vignettenpflicht für diese Zeit auszusetzen.