Steuerhoheit

Leserbriefe / 03.05.2015 • 19:58 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

der Länder

Vielleicht sollte Vorarlberg die Steuerhoheit im Alleingang versuchen. Bei der Industrie und dem Gewerbe, die in Vorarlberg angesiedelt sind, hat Vorarlberg es nicht nötig, in Wien ständig um Teuros betteln zu müssen. Die in Vorarlberg anfallenden Steuern sollten auch in Vorarlberg bleiben. Es würde genügen, wenn Vorarlberg 1 % der Steuern über den Arlberg karren würde. Dass einige Bundesländer keine Freude an der Steuerhoheit der Länder haben, ist klar, würde ihnen doch der Geldfluss der Melkkuh der Nation abhandenkommen. Vorarlberg war und ist immer noch die Melkkuh der Nation. Dann nämlich würde der Geldfluss von Vorarlberg Richtung Osten erheblich reduziert und die Geld-zum-Fenster-Hinauswerf-Politik einiger östlicher Bundesländer, allen voran Wien, würde ein Ende nehmen. Die Vorarlberger Landesregierung sollte allmählich darangehen, dies zu ändern. Es ist die Aufgabe der Landesregierung, uns vor dem finanziellen Würgegriff und Raubrittertum des östlichen Österreichs zu befreien, und die komplette Steuerhoheit bietet die Chance dazu. Wir haben es nicht nötig, uns vom Rest Österreichs finanziell drangsalieren und ausbeuten zu lassen.

Roland Geiger,

Nitidon 20a,

Nenzing