Und da war noch . . .

Welt / 03.05.2015 • 22:23 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

. . . ein Bürgermeister, der über eine Gemeinde ohne Bürger regiert. Im deutschen Schönstheim wird jedes Jahr ein neuer Bürgermeister gewählt – und zwar für einen Ort, wo keine Bürger mehr leben. Die „Gemeinde“ ist nur ein 301 Hektar großes Waldstück. Dennoch wird seit mehr als 500 Jahren dort jedes Jahr am 2. Mai der neue Bürgermeister bestimmt. Diese Sitte hat ihren Ursprung im Mittelalter und wird bis heute gepflegt. Schönstheim war einst ein kleines Dorf mit 16 Höfen. Um 1500 herum haben die Bewohner jedoch ihr Dorf verlassen.