Die Sommergäste lassen sich vom Schlechtwetter nicht mehr abhalten

Markt / 04.05.2015 • 22:18 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Im Bregenzerwald gibt es zwölf neue Rundwege, die die regionalen Besonderheiten vermitteln. Foto: Bereuter
Im Bregenzerwald gibt es zwölf neue Rundwege, die die regionalen Besonderheiten vermitteln. Foto: Bereuter

Vorarlberg startet in die touristische Sommersaison. 2014 gab es einen Rekord.

Lochau. (VN-reh) Das neu gebaute Mental Hotel Fritsch am Berg oberhalb von Lochau mit perfektem Blick über den Bodensee bildete den gelungen Rahmen, um über den Start in die Sommersaison zu sprechen. Die Wintersaison ist gelaufen, wie erfolgreich sie letztlich war, ist allerdings noch nicht klar. Denn die finalen Zahlen liegen noch nicht vor. Landesstatthalter Karlheinz Rüdisser und Tourismusdirektor Christian Schützinger sprechen von einem respektablen Ergebnis bis März. Und nachdem Ostern heuer in den April fiel, kann man wohl für die gesamte Wintersaison von einem Top-3-Ergebnis ausgehen.

Der vergangene Sommer schaffte es sogar ganz nach  oben aufs Siegertreppchen. Es war nämlich mit 1,1 Millionen Gästen und 3,7 Millionen Übernachtungen der beste Sommer aller Zeiten. Und das obwohl es der Wettergott nicht gerade gut meinte. Trotz vieler Regentage im Hochsommer kamen also mehr Gäste als je zuvor nach Vorarlberg. Rüdisser spricht dabei von einer völlig neuen Erkenntnis: „Angesichts des vielseitigen Urlaubs- und Ausflugsangebotes spielt die Wetterabhängigkeit keine allzu große Rolle mehr.“

Vorarlberg in Bewegung

Deshalb haben sich die sechs Vorarlberger Destinationen auch für die heurige Saison wieder einiges an Angeboten überlegt. Das Motto dabei lautet „In Bewegung“. Dabei bringe man, so Schützinger, die Leidenschaft zum Ausdruck, die viele Menschen in Vorarlberg antreibt, zu Fuß oder per Fahrrad die Attraktivität der Naturlandschaft zu entdecken und ergänzend das Kulturangebot zu erleben. Passend zum Motto gibt es beispielsweise im Bregenzerwald zwölf neue Rundwege durch 13 Gemeinden, die die regionalen Besonderheiten und Eigenheiten vermitteln. Im Montafon feiert man ein Jubiläum: Vor 150 Jahren erfolgte die Erstbesteigung des Piz Buin. Dazu finden Ausstellungen und geführte interaktive Wanderungen statt. Wer gerne Rad fährt, hat auf den mittlerweile 2000 Kilometern Mountainbikewege die Gelegenheit. Neu ist dabei eine E-Bike-Tour vom Bodensee bis zum Piz Buin.

Gut die Hälfte der Gäste kommt übrigens aus Deutschland, knapp 20 Prozent kommen aus Österreich, 12,8 Prozent aus der Schweiz. Diese sind zwar Schlechtwetter durchaus gewohnt, wer aber schätzt nicht trotzdem ein abwechslungsreiches Urlaubs- und Ausflugsangebot?