Operation bei Schairer

Sport / 04.05.2015 • 18:59 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Snowboarder unterzog sich in Innsbruck erneut einem Eingriff an der Schulter.

Schwarzach. Einmal mehr musste sich Vorarlbergs Snowboardcrosser Markus Schairer einer Operation unterziehen. Im Sanatorium Kettenbrücke in Innsbruck unterzog sich der 27-Jährige aus St. Gallenkirch eines Eingriff an der Schulter, als Spätfolge eines Sturzes bei den X-Games im Jahr 2010. Damals hatte sich der Montafoner neben Rippenbrüchen auch eine Luxation an der Schulter zugezogen und war dennoch nur wenige Tage später bei den Olympischen Winterspielen in Vancouver an den Start gegangen.

Zuletzt hatte Schairer vermehrt über starke Schmerzen geklagt, sodass er sich nach einer Besprechung mit Dr. Gernot Sperner zu einem Eingriff entschloss. Neben
einer gebrochenen Schulterpfanne muss auch noch ein Knochenfrag-

ment fixiert werden. Wie Schairer kurz vor der Operation erklärte, wird ihm dabei ein Knochen aus der Hüfte entfernt und mit einer Schraube am Schulterkopf fixiert.

Was die Zukunft betrifft, so will sich der Vorarlberger, der bei den Spielen in Sotschi im Viertelfinale ausgeschieden ist, ein wenig Zeit lassen – zumindest hinsichtlich der nahen Zukunft. Denn eines hat sich der Kämpfer als großes Ziel gesetzt: 2018 in Pyongyang ein drittes Mal bei Olympia an den Start zu gehen.