Sperre der

Leserbriefe / 04.05.2015 • 20:13 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Rheinbrücke

Lustenau–Au

Wie in den VN zu lesen war, kommt im Sommer 2016 auf die Lustenauer Bevölkerung eine kaum abschätzbare zusätzliche Verkehrsbelastung zu. Während, nicht zuletzt bedingt durch den sprunghaft angewachsenen Einkaufstourismus (Freigabe des Wechselkurses), die Autoschlange von Dornbirn bis zur Grenze mehr und mehr innerörtliche Ausweichrouten provoziert, ist im Zuge der Sanierung der Rheinbrücke und deren Teil- oder Totalsperre ein wochenlang anhaltender Stau in der ganzen Gemeinde vorprogrammiert. Soweit mir bekannt, könnte dies durch neue Techniken im Betonbau weitestgehend gemildert werden. Wenn es möglich ist, die Pisten des Züricher Flughafens während der Nacht auszubessern und die ersten schweren Flugzeuge schon morgens um sechs wieder dort starten und landen, müsste es auch möglich sein, die Sanierung der Rheinbrücke(n) technisch so zu lösen, dass die Bevölkerung möglichst wenig davon spürt. Derartige Herausforderungen sind auf hochfrequentierten Bahn- und Straßenstücken im Tunnel- und Brückenbau in der Schweiz Gang und Gäbe. Auch die ASFINAG bedient sich für die Erneuerung des österreichischen Autobahnnetzes des angesprochenen Verfahrens (www.concretum.com). Nachdem ja nächstens auch die Sanierung der Rheinbrücke in Fußach ansteht, wäre es wohl auch hier überlegenswert, Lösungen zu finden, den Verkehrsfluss ohne unnötige Zusatzbelastung der Anrainer abzuwickeln.

Komm.-Rat Rudi Sperger,

Forststraße 8c, Lustenau