Volksschule steht bald eine Lösung ins Haus

Vorarlberg / 04.05.2015 • 21:11 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Die VS St. Peter ist auf der rechten Seite des Klosters untergebracht.  Foto: VN/js
Die VS St. Peter ist auf der rechten Seite des Klosters untergebracht. Foto: VN/js

Turnsaalneubau auf Klosterareal – oder kompletter Neubau der Schule.

Bludenz. (VN-sas) Der nicht bzw. nur sehr dürftig vorhandene Turnsaal der Volksschule St. Peter in Bludenz ist seit vielen Jahren Thema in der Alpenstadt. Ein provisorischer Turnraum steht den 130 Schülern zwar zur Verfügung. Doch sind diese Räumlichkeiten mittlerweile nicht nur viel zu klein, auch entsprechen sie nicht den heutigen Anforderungen an einen Turnsaal.

Jetzt will die Stadt tätig werden, doch so einfach gestaltet sich das Bauprojekt nicht: Da die Schule in den Räumlichkeiten des Klosters St. Peter nur angemietet ist, benötigt es von dieser Seite das Okay. „In den nächsten Tagen haben wir ein Gespräch mit der Diözesanstelle Feldkirch sowie dem Denkmalamt“, informiert Bürgermeister Mandi Katzenmayer. Bereits ad acta gelegt wurde die Idee, die neuen Sporträumlichkeiten im Innenhof des Klosters zu realisieren. Derzeit wird geprüft, ob man einen Turnsaal samt Nebenräumen in abgesenkter Bauweise auf dem Areal zwischen Kloster und Friedhof errichten kann. „Aber auch hier brauchen wir das Okay des Klosters“, sagt Katzenmayer. Im Optimalfall könne mit dem Bau im nächsten Jahr gestartet werden. Stefan Kirisits, Pressesprecher der Stadt, schätzt die Kosten des neuen Turnsaals auf rund 1,5 Millionen Euro. Komme man mit dem Kloster jedoch auf keinen grünen Zweig, so müsse man den Bau einer neuen Schule – auf einem noch nicht fixierten Standort – anvisieren, führt Kirisits aus. „Für einen Neubau müsste man mit sechs bis acht Millionen Euro rechnen“, so der Pressesprecher.

Direktorin Monika Koch hofft auf eine baldige Lösung: „Was wir haben, ist vielmehr ein Gymnastiksaal denn ein Turnsaal. Ich hoffe, dass ein neuer Turnsaal so bald wie möglich realisiert wird.“

Auch bei dieser Variante brauchen wir das Okay des Klosters.

Bgm. Mandi Katzenmayer