Arbeitsgemeinschaft fordert Energiefonds

Vorarlberg / 05.05.2015 • 20:13 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
LP Harald Sonderegger (v. l.) die Petition von Hans Punzenberger, Rainer Siegele und Hildegard Breiner entgegen.  Foto: VN/Hartinger
LP Harald Sonderegger (v. l.) die Petition von Hans Punzenberger, Rainer Siegele und Hildegard Breiner entgegen. Foto: VN/Hartinger

Petition an den Landtag: AEEV will Energieautonomie mit Landesabgabe finanzieren.

Bregenz. (VN-pes) 2,5 bis 4,5 Milliarden Euro kostet die angepeilte Energieautonomie des Landes Vorarlberg, rechnet die Arge Erneuerbare Energien Vorarlberg (AEEV) vor. Um diese Kosten aufzubringen, hat die Arbeitsgemeinschaft eine Idee: eine befristete Landesenergieabgabe von einem Cent pro Kilowattstunde Strom und Gas.

Das Geld soll in einen Fonds fließen, aus dem Projekte für die Umsetzung der angepeilten Energieautonomie des Landes finanziert werden sollen. Diese Forderung hat die AEEV jetzt in Form einer Petition an Landtagspräsident Harald Sonderegger übergeben. AEEV-Geschäftsführer Hans Punzenberger übergab Sonderegger zudem symbolisch einen großen Eiswürfel, in den sieben Cent-Münzen für die Organisationen eingefroren waren, die hinter der Idee stehen. Dazu gehören auch 32 Vorarlberger Gemeinden, für die der Bürgermeister von Mäder, Rainer Siegele, stellvertretend mit dabei war. „Wir finanzieren jetzt schon viele Projekte“, erklärte Siegele im Namen der Kommunen. „Mit einer entsprechenden Förderung ließe sich noch viel mehr realisieren.“

Überzeugungsarbeit leisten

Hans Punzenberger erklärte: „Wenn das Thema nicht im Landtag behandelt wird, werden wir weiter Überzeugungsarbeit leisten.“ Landtagspräsident Harald Sonderegger versicherte gegenüber den Vertretern von AEEV und ihren Unterstützern: „Die Energieautonomie wird in Vorarlberg gelebt.“ Die Petition werde er an die zuständigen Stellen weiterleiten.