Die ganze Welt auf einem Fleck

Vorarlberg / 05.05.2015 • 20:13 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Bregenzer Schüler weihen die interaktive Weltkarte mit einem Plädoyer für Kinderrechte ein. Foto: VN/Hartinger
Bregenzer Schüler weihen die interaktive Weltkarte mit einem Plädoyer für Kinderrechte ein. Foto: VN/Hartinger

Volksschüler und Caritas-Jungbotschafter weihen interaktive Weltkarte ein.

Bregenz. (VN-pes) „Wussten Sie, dass Japan 3900 Inseln umfasst? Dass der Nil nach Norden fließt? Oder dass Kanada mehr Seen hat, als alle übrigen Länder zusammen? Jungbotschafter der Caritas und Volksschüler zeigten ihr Wissen am Dienstag am Bregenzer Sparkassenplatz, wo sie das Projekt interaktive Weltkarte präsentierten.

„Einen bunten Klecks in Bregenz schaffen“, in dem Kreativität und Individualität einen Platz haben, das wollte Nicole Kantner mit der großen Weltkarte auf dem Boden des Platzes in der Bregenzer Innenstadt. Zusammen mit Jungbotschaftern malte sie die Kontinente auf den Asphalt. Dabei halfen auch Schüler der 3B der Musikvolksschule Stadt mit. Und damit einher ging auch ein pädagogisches Projekt.

Kinder lernen über Kinder

Die Volksschüler lernten gleichzeitig etwas über die Lebenssituation von Kindern in aller Welt. Dazu kamen die etwas älteren Jungbotschafter in die Klasse. „Wir bildeten vier Teams und
haben Workshops abgehalten“, erzählt die 13-jährige Jungbotschafterin Johanna, die zugab, dass sie dabei
auch etwas über das Arbeiten mit den jüngeren Kindern lernte.

Die Kinder erfuhren, dass es nicht allen Kindern auf der Welt so gut geht wie ihnen. Nicht umsonst haben Kantner und ihre Mitstreiter die wichtigsten Rechte von Kindern um die Weltkarte herum auf dem Sparkassenplatz geschrieben. Dazu gehören das Recht auf Bildung, auf Meinungsfreiheit sowie der Schutz vor sexuellem Missbrauch und Kinderarbeit.

Gut angenommen

„Es ist erstaunlich, wie gut die Karte angenommen wird“, lobte Bürgermeister Markus Linhart die neue Installation. Viele Eltern würden mit ihren Kindern so die Welt erforschen.

Schüler, Jungbotschafter und der Bauhof haben geholfen.

Nicole Kantner