Erinnerungen

Spezial / 05.05.2015 • 20:40 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Adele Salzgeber aus Langen,
Jahrgang 1939

„Ich bin mit meiner Familie gegen Ende des Kriegs von Niederösterreich nach Langen heimgekehrt. Sonst hätte man unsere Wohnung den flüchtenden deutschen Soldaten überlassen. Drei Tage hat die Reise durch die Kriegswirren im Land gedauert. Tatsächlich hatten die letzten Kampftruppen auf ihrem Weg Richtung Arlberg alles zurückgelassen. Die Straßen waren verstopft mit Fahrzeugen wie etwa den Limousinen der Nazi-Bonzen oder Lkw. Diese Hinterlassenschaften sollten eigentlich verbrannt werden. Das hätte große Schäden im Dorf angerichtet. Glücklicherweise hat man die Autos dann lediglich nach und nach weggeschafft.“