Frühstück für faire Zeugnisse

Vorarlberg / 05.05.2015 • 21:45 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Bregenz. (VN) „Dass an einem Volksschulsstandort 66 Prozent aller Kinder durchgehend mit Sehr gut bewertet werden, an der benachbarten Volksschule nur zehn Prozent, ist für jeden Bildungspolitiker unbefriedigend und nur sehr schwer nachvollziehbar“, sagt VP-Klubchef Roland Frühstück (VP).

Man könne es sich leicht machen und diesem Phänomen mit der Forderung nach der Gemeinsamen Schule für Zehn- bis 14-Jährige entgegentreten. „Aus meiner Sicht muss es unser Anspruch sein, dass alle Volksschüler in der vierten Klasse ihren Leistungen entsprechend benotet werden. Alles andere ist ein Armutszeugnis.“ Sein Ziel sei es, die Volksschullehrer zu stärken. „Die Zeugnisse müssen die Leistungen der Kinder widerspiegeln und dürfen keine Momentaufnahme über die Interventionshäuftigkeit der Eltern sein.“