Mehr Hilfsgelder über Spenden

VN Titelblatt / 05.05.2015 • 23:12 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Kritik an Vorschlag, Privatgelder als staatliche Hilfe zu rechnen.

Wien. In der Debatte um die Erhöhung der Gelder für die österreichische Entwicklungszusammenarbeit (EZA) kündigten Kanzler Werner Faymann (SPÖ) und Vizekanzler Reinhold Mitterlehner (ÖVP) am Dienstag eine stufenweise Aufstockung an. Ein Plan soll die Erhöhungsetappen der Mittel festlegen, aber auch die Statistik soll helfen, Österreichs Beitrag zu steigern. Die Republik will sich bei der OECD darum bemühen, dass auch das Spendenaufkommen künftig eingerechnet wird. Das würde keinen Euro mehr für die Entwicklungshilfe bringen, Hunger könne so nicht besser bekämpft werden, reagierten die Opposition und Hilfsorganisationen kritisch. /A4