Streik kostet zehn Millionen Euro pro Tag

Markt / 05.05.2015 • 21:14 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Berlin. (VN) Der Streik der Lokführer belastet die Bahn-Bilanz täglich mit zehn Millionen Euro. Wie Personenverkehrsvorstand Ulrich Homburg am Dienstag erklärte, ergibt sich die Summe aus Einnahmeausfällen im Personen- und Güterverkehr sowie Kosten, etwa für Ersatzfahrpläne und Kundeninformation. Homburg sagte am ersten Streiktag im Personenverkehr: „Das, was wir als Fahrplan veröffentlicht haben, fahren wir auch stabil.“ Jeder dritte Fernzug fahre, im Regionalverkehr seien es im Westen 50 bis 60 Prozent der Züge, im Osten teilweise nur 15 Prozent.

Die Bahn will indes auf die Lokführer zugehen. Bahnchef Rüdiger Grube kündigte an, er wolle  heute, Mittwoch, einen Vorschlag zur Befriedung der Lage unterbreiten. (siehe D1, Zahl des Tages)