Hotelbetrieb rüstet auf

Markt / 06.05.2015 • 19:00 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Das derzeitige Hotel Post in Stuben am Arlberg wird in acht Monaten Bauzeit zum 4-Sterne-Après-Post-Hotel.  Foto: VN/Steurer
Das derzeitige Hotel Post in Stuben am Arlberg wird in acht Monaten Bauzeit zum 4-Sterne-Après-Post-Hotel. Foto: VN/Steurer

Neues Flair für historisches Traditionshaus: Stubener Hotel Post wird modernisiert.

Stuben. Die Gemäuer des auf 1410 Meter über dem Meeresspiegel stehenden Hauses haben Tourismusgeschichte geschrieben. Nicht umsonst gilt das historische Gebäude am Ortseingang von Stuben für viele als „Pforte zum Arlberg“. Historisch vor allem deshalb, weil das heutige Hotel seinen Ursprung im „Alten Gasthof Post“ hat: zwischen 1818 und 1884 befand sich dort eine kaiserliche Poststation. Damals musste die Post noch mit Pferdekutschen über den Arlberg befördert werden. Jetzt steht der Hotelbau unmittelbar vor einer Modernisierung.

Heute großer Spatenstich

Als Betreiber fungieren Thomas und Irene Brändle, die den Beherbergungsbetrieb vor rund zwölf Jahren übernommen haben. Zwei Jahre lang wurde das jetzt vor seiner Umsetzung stehende Vorhaben geplant, heute wird hochoffiziell zum Spatenstich geladen. In der Folge wird das Hotel über den Sommer hinweg innerhalb von acht Monaten völlig umgekrempelt und erweitert. Ingesamt sollen 40 neue und zeitgemäß gestaltete Zimmer und Suiten mit viel Komfort entstehen. Als besonders wichtig gilt der Marktauftritt: Mit dem neuen Namen „Après Post Hotel“ soll das Profil des Hauses geschärft werden.

„Bewährtes und Neues“

Im Zuge der Arbeiten wird das jetzige 3-Sterne- und künftige 4-Sterne-Hotel nicht nur äußerlich einem „Facelifting“ unterzogen. Besonderes Augenmerk wird auf die Gestaltung der Innenräumlichkeiten gelegt. „Bewährtes und Neues verbinden“, lautet das Motto von Hotelier Brändle. „Unser Angebot konzentriert sich auf die schönen Momente nach dem Skifahren oder Wandern. Dazu zählen Kulinarik, Geselligkeit und Entspannung.“

Neue „Hannes Schneider Bar“

Darüber hinaus werden sich die Gäste an einer „Hannes Schneider Bar“ als Hommage an den Skipionier vergnügen und auf einer vergrößerten Terrasse samt Wintergarten mit der Seele baumeln können. Basis für das neue Hotelkonzept ist die neue Tourismusmarke „Stuben am Arlberg“, sagt Brändle. „Wir positionieren uns als hochalpines Ski- und Bergsportparadies für alle, die sportliche Aktivität suchen, gleichzeitig genießen und qualitative Zeit mit Familie und Freunden verbringen wollen.“

Wollen uns als hochalpines Sportparadies positionieren.

Thomas Brändle, Hotelier