Neue Nachsorgestation in Dornbirn ab Juni in Betrieb

Vorarlberg / 06.05.2015 • 20:16 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Betten auch für Bregenzer Patienten. Land will Möglichkeiten beim Landesspital prüfen.

Dornbirn, Bregenz. (VN-mm) Am 1. Juni nimmt die neue Nachsorgestation beim Krankenhaus Dornbirn ihren Betrieb auf. Damit stehen weitere zehn Nachsorgebetten zur Verfügung, die auch Patienten des Landeskrankenhauses Bregenz offenstehen.

Nach der Schließung des Sanatoriums Mehrerau musste für die dort vorgehaltenen Nachsorgebetten eine neue Lösung gefunden werden. Der Dornbirner Stadtrat zeigte sich diesbezüglich kooperationsbereit und stimmte im März der Einrichtung einer zusätzlichen Nachsorgeeinheit zu. Sie ist in den Räumlichkeiten des ehemaligen Pflegeheims untergebracht. Nachdem die rehabilitative Übergangspflege wegen Unrentabilität kurzfristig geschlossen worden war, gab es wieder Platz für andere Verwendungen.

Unmittelbare Nähe

Bei diesen Nachsorgebetten für die Patienten aus dem Landeskrankenhaus Bregenz will es Gesundheitslandesrat Christian Bernhard aber nicht belassen. Er möchte einige wenige Nachsorgebetten auch in unmittelbarer Nähe des Bregenzer Spitals einrichten und damit eine enge Anbindung an selbiges schaffen. Gedacht für Patienten, denen die Fahrt nach Dornbirn nicht zumutbar ist, wie Bernhard sagt. Diese Möglichkeit soll im Rahmen des neuen Strukturplans Gesundheit geschaffen werden, den die Landeszielsteuerungskommission noch im Laufe des Jahres beschließen will. Dies sei auch im Landtag so besprochen worden.

Das inzwischen geschlossene Sanatorium Mehrerau kommt als Nachsorgeeinheit laut Christian Bernhard definitiv nicht mehr infrage. Dort starten demnächst die Umbauarbeiten für die geplante Hospizabteilung. Den entsprechenden Beschluss wird die Landesregierung in ihrer nächsten Sitzung am kommenden Dienstag fassen.