Pessimistische EU-Prognose

Politik / 07.05.2015 • 22:28 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Wien. Finanzminister Hans Jörg Schelling (ÖVP) sieht die EU-Frühjahrsprognose, die für Österreich im Jahr 2016 ein strukturelles Defizit von 1,4 Prozent des BIP prognostiziert (und nicht wie geplant 0,5 Prozent), entspannt. Er gehe davon aus, dass die EU die heimische Finanzplanung nach Vorlage der Steuerreform-Gesetze im Juni bestätigen wird, sagte er am Donnerstag.

Auch die zum Finanzrahmen-Hearing ins Parlament geladenen Experten haben die negative Prognose der EU-Kommission zum Teil als zu pessimistisch bezeichnet. Die Grünen nominierten den Weltbank-Mitarbeiter Kurt Bayer. Der österreichische Strategiebericht sei hingegen „sehr optimistisch“, sagte er. Die von der FPÖ geladene Barbara Kolm vom Hayek-Institut sieht noch zu wenig Sparmaßnahmen.