Auch das Rasenmähen birgt seine Gefahren

Vorarlberg / 08.05.2015 • 22:25 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Es ist wieder „Rasenmäh-Saison“. Dabei sollten einige Tipps beherzigt werden.  Foto: VN/HB
Es ist wieder „Rasenmäh-Saison“. Dabei sollten einige Tipps beherzigt werden. Foto: VN/HB

Initiative „Sicheres Vorarlberg“ macht auf gewisse Risiken bei der Rasenpflege aufmerksam.

Schwarzach. Immer mehr „grasen“ die elektronisch gesteuerten Schafe, die fast von selbst den Rasen mähen. Viele haben sich schon an die lautlose Arbeit der Mähroboter gewöhnt. Bei allem Komfort, den diese kleinen Helfer bieten, gilt es aber auch aufzupassen. ,,Denn man sollte nicht vergessen, dass man es bei jeder Art von Rasenmäher und trotz aller Sicherheitsvorrichtungen mit einem Werkzeug zu tun hat, das schneidet”, betont Fachhändler Peter Klien.

Ob Spindelmäher, Elektro-, Akku- oder Benzinmäher: Gewisse Sicherheitsmaßnahmen sind immer nötig, um verletzungsfrei über die Runden zu kommen. Gefahren gehen vor allem von rotierenden Messern und weggeschleuderten Fremdkörpern aus. Beim Mähen an Böschungen sind die Füße stark gefährdet.

Und an heißen Maschinenteilen hat sich schon so mancher Hobbygärtner die Finger verbrannt. ,,Wichtig ist, die in der Bedienungsanleitung angeführten Sicherheitsvorschriften zu beachten”, sagt Klien. Dazu gehört, Kinder aus dem Arbeitsbereich und vom laufenden Rasenmäher fernzuhalten.

Steine entfernen

Weitere Tipps zum sicheren Mähen: Vor dem Mähen sollten Steine und andere herumliegende Gegenstände aus der Wiese entfernt werden. Nie bei laufendem Motor unter das Gehäuse des Mähers greifen.

Leider sind abgemähte Finger keine Seltenheit bei Vorarlberger Hobbygärtnern. Feste Schuhe mit Stahlkappe geben sicheren Stand und vor allem schützen sie die Zehen. Sicherheitsgriffe oder –bügel niemals durch Festbinden außer Kraft setzen. Motor unbedingt abstellen, wenn der Mäher, und sei es nur kurzzeitig, nicht gebraucht wird. Sind Kinder in der Nähe, auch Zünd- bzw. Schaltschlüssel abziehen.