Dornbirn, Hard und Höchst zu Hause

Sport / 08.05.2015 • 22:22 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Beim FC Dornbirn gibt der 19-jährige Torhüter Marc Gabrielli sein Debüt gegen Wackers Amateure. hofmeister
Beim FC Dornbirn gibt der 19-jährige Torhüter Marc Gabrielli sein Debüt gegen Wackers Amateure. hofmeister

Wichtige Spiele für Vorarlbergs Westligisten in der Endphase der Meisterschaft.

regionalliga. Die Saison in der Regionalliga West geht in die Zielgerade. Während der FC Dornbirn noch um eine Topplatzierung kämpft, geht es für den FC Hard und FC Höchst in ihren heutigen Heimspielen ums nackte Überleben. Über zwei Jahrzehnte ist der Traditionsverein aus Hard in der Westliga vertreten. Derzeit liegt die Elf um Trainer Oliver Schnellrieder auf einem Abstiegsplatz. Das Team kam in der Rückrunde nach einem guten Start ins Stocken. „Wir haben gut gespielt, aber oft fehlte das nötige Quäntchen Glück.Auch die Schiedsrichter waren uns mit umstrittenen Elfmeter-Entscheidungen nicht gut gesinnt“, erklärt sich Schnellrieder. Im heutigen Heimspiel gegen den SC Schwaz sind daher drei Punkte Pflicht für die Harder, um im Abstiegskampf nochmals ein Zeichen zu setzen.

Höchst will überraschen

Unterschiedlicher könnten die Voraussetzungen vor dem Spiel zwischen Schlusslicht FC Höchst und Spitzenreiter SV Austria Salzburg nicht sein. Während die Truppe um Coach Bernhard Erkinger neun Meisterschaftsspiele in Folge sieglos ist, hat der Tabellenführer aus der Mozartstadt acht Partien in Serie nicht verloren. Doch schon im Hinspiel (1:1) schrammten Nagel und Co. an einer Sensation vorbei. Die Violetten mit den beiden Vorarlbergern Elias Kircher und Lukas Katnik dürfen sich allerdings im Titelkampf keinen Umfaller leisten. Rund 150 Fans aus Salzburg werden erwartet. Die Sicherheitsvorkehrungen kosten den Heimverein rund 5000 Euro. Im Rheindelta denkt Trainer Erkinger bereits über die Zukunft nach: „Wir wollen längerfristig etwas Neues aufbauen. Es wird einen großen Umbruch geben.“

Debüt von Gabrielli

Dornbirn Standardtormann Dominik Seiwald ist im Heimspiel gegen die Wacker Amateure gesperrt. Daher wird Eigenbauspieler Marc Gabrielli (19) sein Debüt in der ersten Kampfmannschaft der Rothosen geben. „Wir wollen am Ende der Meisterschaft unbedingt auf dem vierten Tabellenplatz stehen und noch das Maximum herausholen“, meint FC Dornbirn-Coach Peter Jakubec. Im Heimspiel gegen die Wacker-Fohlen fehlen neben Goalie Dominik Seiwald auch Stephan Kirchmann, Christoph Domig, Fabian Hasberger, Johannes Hirschbühl, Florian Prirsch und Mathias Wehinger (alle verletzt). Gut, dass Philipp Hörmann und Elvis Alibabic ins Team zurückkommen. Auch in der kommenden Saison setzen die Messestädter auf Kontinuität. Im Kader sind nur ganz wenige Veränderungen vorgesehen. Alternativen werden vor allem für die Offensive gesucht.