Sturm Graz ist gefordert

Sport / 08.05.2015 • 18:42 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Wollen die Steirer an den Topplätzen dranbleiben, muss ein Sieg gegen die Austria her.

Wien. Im Dreikampf um Platz zwei und den damit verbundenen Startplatz in der Champions-League-Qualifikation ist Sturm Graz auf Siege angewiesen. Fünf Runden vor Saisonende rangieren die Steirer in der Bundesliga-Tabelle zwei Zähler hinter Rapid und gleichauf mit Altach auf Rang drei. Heute tritt Sturm zum Auftakt der 31. Runde bei der Austria an. Die noch im Cup-Finale gegen Salzburg stehenden Wiener sind als Sechster in der Liga praktisch aus dem Europacup-Rennen, könnten aber in die Rolle des Züngleins an der Waage schlüpfen.

Personalprobleme

Sturm reist als zweitstärkste Auswärtsmannschaft aber mit großen Personalproblemen in Wien-Favoriten an. Zu den Verletzten sind mit Roman Kienast und Michael Madl sowie Anel Hadzic drei Stammkräfte gesperrt. Trainer Franco Foda beunruhigte dies nur bedingt. „Mein Job ist es, Probleme zu lösen“, betonte der Deutsche. „In den letzen Wochen mussten wir oft die Mannschaft wechseln, aber sie ist trotzdem durchs Feuer gegangen. Ich werde auch in Wien eine schlagkräftige Mannschaft auf die Beine stellen, die die Initiative ergreifen wird“, sagte Foda. Im Angriff könnte anstelle von Kienast der Kroate Josip Tadic beginnen. Daniel Beichler, zuletzt beim 2:2 gegen Rapid erfolgreich, steht als Alternative parat. Für den ehemaligen Teamspieler ist klar: „Wir sind die bessere Mannschaft und wollen dieses Spiel gewinnen.“