Die Volkspartei feiert sich selbst

Vorarlberg / 10.05.2015 • 19:56 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Gut gelaunte Gäste in Rankweil: die Alt-Landeshauptmänner Martin Purtscher (links) und Herbert Sausgruber.  Foto: VN/Steurer
Gut gelaunte Gäste in Rankweil: die Alt-Landeshauptmänner Martin Purtscher (links) und Herbert Sausgruber. Foto: VN/Steurer

Die Vorarlberger ÖVP hielt am Samstag ihren 41. Landesparteitag ab.

Rankweil. (VN) Landeshauptmann Markus Wallner konnte ganze fünf Personen nicht von sich überzeugen, die restlichen 273 Parteimitglieder stimmten beim 41. Landesparteitag der Vorarlberger Volkspartei im Vinomnasaal in Rankweil brav für ihn. Heißt: 97,93 Prozent bei der Wiederwahl zum Landesparteivorsitzenden. Das Minus von 1,4 Prozent dürfte Wallner kaum schlaflose Nächte bereiten, im Gegensatz zur Rede seines Chefs, Bundesobmann Reinhold Mitterlehner. Dieser zeichnete nämlich ein wenig positives Bild der Gegenwart. Die aktuelle Arbeitslosenquote wäre vor ein paar Jahren noch ein Skandal gewesen, das Kurs-system sei nie hinterfragt worden. Dies geschehe jetzt, wie auch im Pensionssystem. Wallner erneuerte indes seine Forderung nach mehr Föderalismus. Er sei überzeugt, dass vieles, was Vorarlberg betrifft, im Land besser gelöst werden könne als von Wien aus. Vorarlberg brauche kein nationales Gängelband, sondern müsse regionalen Spielraum zur Gestaltung haben.

Auch der Vorstand wurde gewählt – darunter zwei neue Stellvertreter. Martina Rüscher und Edgar Mayer folgen Greti Schmid und Rainer Gögele nach. Die anderen beiden Stellvertreter – Manfred Rein und Erich Schwärzler – wurden in ihrem Amt bestätigt. Die ÖVP hat in Vorarlberg derzeit 12.300 Parteimitglieder, dazu kommen 17.400 Mitglieder der Teilorganisationen.