Flugschreiber geborgen

Welt / 10.05.2015 • 22:38 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Sevilla. Nach dem Absturz eines Militärtransporters vom neuen Typ Airbus A400M in Spanien mit vier Toten belassen die deutsche und die britische Luftwaffe ihre Flugzeuge dieses Typs vorerst am Boden. Man wolle die Ermittlungen zur Unglücksursache abwarten und bis dahin kein Risiko eingehen. Zwei Flugschreiber wurden am Sonntag geborgen und dem zuständigen Ermittlungsrichter übergeben. Für den Hersteller Airbus bedeutet der Crash einen schweren Rückschlag. Die Regierung in Madrid pochte auf lückenlose Aufklärung. Der Absturz bei Sevilla am Samstagmittag war der erste einer A400M, an deren Entwicklung sieben europäische NATO-Staaten beteiligt sind. Die Ursache blieb auch am Sonntag unklar.