Kurz notiert.

Politik / 10.05.2015 • 22:39 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Waffenruhe. Die von wochenlangen Kämpfen zermürbten Menschen im Jemen können auf Feuerpause hoffen. Huthi-Rebellen und Verbündete gingen am Sonntag auf das Angebot von Saudi-Arabien ein, ab Dienstag für fünf Tage die Waffen schweigen zu lassen. Dies soll dazu dienen, Millionen von notleidenden Zivilisten in dem bitterarmen arabischen Land Hilfe zukommen zu lassen.

 

Terrorgruppe. Nach der Zerschlagung einer Terrorgruppe in Mazedonien erklärte Premier Nikola Gruevski am Sonntag, die Bewaffneten hätten „Massenmorde“ zum Ziel gehabt, Angriffe auf Einkaufszentren sowie Sportveranstaltungen geplant. Bei dem zweitägigen Polizeieinsatz waren seit Samstag insgesamt 22 Menschen getötet, mehrere Dutzend verletzt worden. Die Gruppe sei von aus dem Kosovo stammenden früheren UCK-Kämpfern geleitet worden.

Bootsflüchtlinge. Im Westen Indonesiens sind am Sonntag 500 Bootsflüchtlinge der in Myanamar verfolgten muslimischen Minderheit der Rohingya angetrieben. Laut der Organisation für Migration sitzen noch Tausende Rohingya-Flüchtlinge auf großen Schiffen im Meer fest.

 

präsidentenwahl. Rund 30 Millionen Polen waren am Sonntag zur Präsidentenwahl aufgerufen. Laut ersten Prognosen am Abend lag der nationalkonservative Kandidat Andrzej Duda (34,8 Prozent) vor Amtsinhaber Bronislaw Komorowski (32,2 Prozent) in Führung, verfehlte allerdings die absolute Mehrheit. Die Stichwahl ist für 24. Mai angesetzt.

 

Anschlag. Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hat Dutzende Gefangene und Kämpfer im Irak befreit. Mit Autobomben sprengte sie Tore und Mauern des Gefängnisses. 50 Menschen starben.