„O tempora,

Leserbriefe / 10.05.2015 • 19:12 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

o mores“

Ob Frau Gabriele Heinisch-Hosek, unsere Bundesministerin für Unterricht, Kunst und Kultur, kraft ihres Amtes weiterwurschteln darf, hängt – verfolgt man die Diskussion – ausschließlich davon ab, ob ihre Zentralmatura „pannenfrei“ über die Bühne geht. Das reicht an Kompetenz. D.h.: Die Kopien sollten sauber und zahlreich sein, wehtun sollte sich auch keiner. All das verfolgen wir gespannt wie eine Sportübertragung. Stichwort „Sport“: Erfüllen all jene das Anforderungsprofil für das Amt des Trainers unserer Fußballnationalmannschaft, die ihre Mannschaft pünktlich, vollzählig und wenn möglich g’schneuzt und kamplt auf’s Spielfeld bringen? Mehr darf man nicht erwarten und schon gar nicht verlangen.
„O tempora, o mores“ beklagt den Verfall der politischen Sitten. Cicero beginnt seine Rede übrigens mit der Frage „Quousque tandem abutere patientia nostra?“ „Wie lange noch wirst du unsere Geduld missbrauchen?“

Walter Koren, Pernsteinerstraße 26, Kirchdorf