Salzburg möchte in der INL mit an Bord

Sport / 10.05.2015 • 23:07 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Zufrieden mit der Entwicklung: Herbert Oberscheider. Foto: Shourot
Zufrieden mit der Entwicklung: Herbert Oberscheider. Foto: Shourot

Die neue Inter National League nimmt Konturen an – am 25. Mai ist Nennungsschluss.

Schwarzach. (VN-ko) Acht Klubs sind für die Saison 2015/16 schon fix, zwölf oder noch mehr könnten es werden. Die Inter National League im Eishockey erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Lustenau, Feldkirch, Bregenzerwald, Zell, Kapfenberg, Kitzbühel, Jesenice und Kranj gaben bei der Ligasitzung in Salzburg das Bekenntnis ab, wieder teilzunehmen. Bled, Laibach, Celje brauchen ebenso wie das zweite Team von Red Bull Salzburg Bedenkzeit bis zum 25. Mai. Wie übrigens auch einige Südtiroler Klubs: „Neumarkt möchte unbedingt wieder zurück“, weiß EHC-Präsident Herbert Oberscheider. Und auch der eine oder andere Verein südlich des Brenners tendiert zu einer Rückkehr. Der italienische Verband mauert noch, will seine Klubs nicht für eine ausländische Meisterschaft freigeben. Neumarkt verweist aber auf den Spielbetrieb zwischen Tiroler und Südtiroler Klubs, der bereits in einer gemeinsamen Meisterschaft stattfindet.

An die EBEL andocken

Kapfenberg will seine Altlasten aus der vergangenen Saison diese Woche bereinigt haben und bastelt an einer Mannschaft für die nächste Saison. Kitzbühel trennte sich von Trainer Jeff Job, hat aber bereits das Vorbereitungsprogramm unter Dach und Fach. Fortschritte gibt es auch in der Diskussion um eine EBEL 2. „Es sind verschiedene Arbeitsgruppen eingerichtet, die sich mit dem Thema befassen“, sagt Oberscheider. Da kommt es gerade recht, dass sich Salzburg an der Liga beteiligen möchte. „Mit Red Bull an Bord könnte es ein wenig schneller gehen“, rechnet Oberscheider, dass sich das Andocken an die EBEL für die Saison 16/17 ausgehen könnte. Salzburg will sich mit einem U-22-Team plus einigen älteren Akteuren am INL-Spielbetrieb beteiligen.