Sexualpädagogik der Vielfalt?

Leserbriefe / 10.05.2015 • 19:12 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Heinisch-Hosek schießt schon den nächsten Bock. Muss Sexualität in allen Normen und Abnormen von Kindern verarbeitet werden, deren Keimdrüsentätigkeit noch Jahre entfernt ist? Müssen sich Kinder mit Genderismus befassen, die ein trautes Heim mit Vater und Mutter genießen? In den vorgegebenen Themen werden Familie, Liebe, Vertrauen, Geborgenheit und Kinderwunsch nicht einmal angesprochen, also Schutzräume, in denen sich die Kinderseele erst aufbauen kann. Stattdessen sollen sich Kinder auf neue künstlich geschaffene unzeitgemäße sexuelle Schwerpunktthemen fokussieren, die im Genderismus noch großteils von jeder gottgewollten Norm abweichen.

Ja selbst Spüren und Fühlen von Sex steht auf dem Lehrplan. Wer weiß bitte, wie weit diese Auswüchse noch gehen? So sollen neue Normen verordnet und indoktriniert werden, wie wir sie von totalitären Staaten in jedweder politisch gewünschten Form kennen, mit auffälliger Linkslastigkeit. Ein verantwortungsvolles Ehepaar kann diesen Zeitpunkt der Sexualerziehung viel subtiler erkennen. Auch wird das Kind so schrittweise in homöopathischen Dosen alles Notwendige erfahren, ohne dass ihm etwas entgeht, ohne Brüskierung und ohne sich als Sonderling abgestempelt zu fühlen, weil es vermutlich noch gar nicht sexuell spüren und fühlen kann. Eben ein glückliches unbefangenes Kind, das uns so viel schenken kann und uns bereichert.

DR. MED. GERNOT ZUMTOBEL,

SCHLÖSSLEWEG 15,

GÖTZIS