Zivilcourage kostete 22-Jährigen das Leben

Welt / 10.05.2015 • 22:38 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Hamburg. Sein couragiertes Eingreifen dürfte einem jungen Mann in Hamburg zum tödlichen Verhängnis geworden sein. Beim Versuch, einer jungen Frau im Streit mit ihrem Freund zu helfen, wurde der 22 Jahre alte Mann in der Nacht auf Sonntag von dem 20-Jährigen attackiert und getötet. Der 22-Jährige und seine drei Begleiter waren am Sonntag gegen 3.50 Uhr auf den Streit aufmerksam geworden. Er habe eingegriffen, um der Frau zu helfen und sei dann von ihrem 20 Jahre alten Freund mit einem spitzen Gegenstand niedergestochen worden, so die Polizei. Der Mann starb noch am Tatort in Billstedt. Der Tatverdächtige flüchtete zunächst. Um 7.45 Uhr habe der 20-Jährige sich dann aber bei der Polizei gestellt.

Sieben Verletzte in Berlin

Auch in Berlin kam es am Wochenende zu mehreren Gewalttaten: Im U-Bahnhof Klosterstraße im Bezirk Mitte wurde ein 25-Jähriger von Unbekannten geschlagen, niedergestochen und auf die Gleise gestoßen. Er wurde lebensgefährlich verletzt. In Kreuzberg erlitt ein italienischer Tourist schwere Verletzungen, nachdem ihn drei Unbekannte mit Reizgas besprüht und ihm gegen den Kopf getreten haben. In einem Bus verletzte ein Unbekannter zwei Männer mit einem Messer. Auch direkt am Alexanderplatz wurden Menschen angegriffen.