Austria will Aufstiegsfeier stören

Sport / 11.05.2015 • 20:32 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Austria-Trainer Lassaad Chabbi will heute in Mattersburg den Klassenerhalt fixieren. Der 53-Jährige lässt gegen den Tabellenführer auf Sieg spielen. Foto: gepa
Austria-Trainer Lassaad Chabbi will heute in Mattersburg den Klassenerhalt fixieren. Der 53-Jährige lässt gegen den Tabellenführer auf Sieg spielen. Foto: gepa

Chabbi-Elf gastiert heute (18.30 Uhr) beim Tabellenführer aus Mattersburg.

schwarzach. Der SV Mattersburg steht vor der Rückkehr in die Fußball-Bundesliga. Mit einem Sieg gegen Austria Lustenau könnte heute im Pappelstadion die große Wiederaufstiegsfete nach zwei Jahren in der Sky Go Erste Liga steigen. Mit zehn Punkten Vorsprung vier Runden vor Ende ist quasi alles klar. Wäre da nicht eine hochmotivierte Austria-Truppe zu Gast, die beim 3:1-Auswärtssieg in Hartberg das Punktekonto auf 40 Zähler aufgestockt hat und heute wohl mit einer breiten Brust auflaufen wird.

Positive Bilanz unter Chabbi

Austria-Coach Lassaad Chabbi hat noch gute Errinnerungen an das Team aus dem Burgenland. Bei seinem Trainerdebüt auf der Austria-Bank Mitte März feierte er einen 3:1-Heimsieg. „Das war natürlich ein perfekter Einstand für mich. Doch heute wird wieder bei Null begonnen.“

Die Bilanz unter Chabbi ist seit seinem Amtsantritt durchaus positiv. In neun Spielen holte sein Team 16 Punkte und liegt aktuell auf Rang fünf in der Tabelle. Aber nicht nur sportlich hat sich die Austria in den letzten Wochen weiterentwickelt, auch in Sachen Einstellung der Akteure hat Chabbi seine Handschrift hinterlassen. Sein Rotationsprinzip wurde von den Spielern angenommen, sie haben begriffen, dass im Abstieg jeder für jeden kämpfen muss.

Kämpfen ist auch heute in Mattersburg angesagt. Chabbi spricht von einem ganz, ganz wichtigen Spiel. „Wir wollen nicht mit leeren Händen nach Hause fahren und zuschauen, wie Mattersburg den Aufstieg feiert. Ein Punkt wäre schon gut, aber wir wollen einen Sieg mitnehmen“, ist der gebürtige Tunesier zuversichtlich.

Gegner früh attakieren

Dafür müsse sein Team aber clever agieren und Mattersburg nicht zu viel Raum zum Spielen lassen. „Wir werden den Gegner früh stören um seinen Spielaufbau zu unterbinden. Weiters dürfen wir keine unnötigen Fouls in Strafraumnähe begehen. Denn Mattersburg ist bei Standardsituationen sehr gefährlich“, weiß der 53-Jährige.

Bei den Lustenauern kehrt der zuletzt gesperrte Adnan Secerovic zurück. Ob der Mittelfeldspieler von Beginn an spielen wird, wollte Chabbi nicht verraten. Im Hinblick auf das Heimspiel am kommenden Freitag gegen Horn wird er aber in Mattersburg einige frische Akteure aufs Feld schicken. Die Austria wird wie in Hartberg in einem 4-3-3-System agieren.

Nach Mattersburg warten auf die Austria noch die beiden Heimspiele gegen Horn und St. Pölten, am letzten Spieltag geht es zum SV Kapfenberg.