„Das Wort Finale ist noch verboten“

Sport / 11.05.2015 • 23:18 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Lukas Frühstück (gelbes Trikot) konnte in Einzelaktion immer wieder die Wiener Abwehrreihe düpieren. Foto: gepa
Lukas Frühstück (gelbes Trikot) konnte in Einzelaktion immer wieder die Wiener Abwehrreihe düpieren. Foto: gepa

Bregenz hat heute (20.20 Uhr) bei West Wien ersten Matchball für Finaleinzug.

Bregenz. (VN-jd) „Alle Träumen davon, doch im Moment darf das Wort „Finale“ nicht ausgesprochen werden.“ Bregenz-Coach Robert Hedin will den Tag nicht vor dem Abend loben und hat deshalb seinen Spielern ein Verbot auferlegt. „Bei uns in Schweden lautet ein Sprichwort, man soll nicht von einem erlegten Elch sprechen, bevor man nicht dessen Hörner in der Hand hält.“

Hedin weiß, dass für die erste Finalteilnahme der Festspielstädter seit fünf Saisonen noch ein hartes Stück Arbeit notwendig sein wird. Deshalb mahnt er sein Team vor dem zweiten Duell in der „Best of three“-Halbfinalserie heute (20.20 Uhr) gegen West Wien im BSFZ Südstadt in Maria Enzersdorf zur Demut. „Wir hatten beim hart­erkämpften 35:34-Sieg in der Verlängerung vor drei Tagen über weite Strecke viele Probleme im geordneten Spielaufbau. Daneben hat auch die notwendige Aggressivität in der Deckung gefehlt. In Summe haben wir uns selbst das Leben schwerer gemacht als notwendig.“

Wir sind noch nicht am Ziel

Hedin macht kein Hehl daraus, dass auf jeden Fall eine deutliche Leistungssteigerung nötig sein wird, um auswärts zu bestehen. „Man sollte nicht den Teufel an die Wand malen, aber auf uns wartet keine leichte Aufgabe. Mit dem Einzug ins Halbfinale haben wir zwar das zu Saisonbeginn gesteckte Minimalziel erreicht. Doch wir wären schlechte Sportler, wenn wir uns damit zufriedengeben würden. Wir haben in den letzten neun Monaten für diesen Augenblick beinahe täglich hart gearbeit und wollen uns jetzt nicht die Butter vom Brot nehmen lassen.“