Die Kollegen stachelten Fowler an

Sport / 11.05.2015 • 21:40 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Stolz nach seinem ersten großen Triumph: Rickie Fowler. Foto: apa
Stolz nach seinem ersten großen Triumph: Rickie Fowler. Foto: apa

Amerikaner reagierte mit Sieg auf Kritik als „überschätztester“ Spieler.

Ponte Vedra BEach. Rickie Fowler hat mit einem Birdie auf dem Inselgrün des TPC Sawgrass bei der Players Championship in Florida den größten Erfolg seiner Golf-Karriere gefeiert. Der US-Amerikaner (26) setzte sich beim prestigeträchtigen Turnier in Ponte Vedra Beach im Stechen gegen Landsmann Kevin Kisner und Sergio Garcia (Esp) durch und kassierte für seinen zweiten PGA-Titel 1,8 Mill. Dollar.

Fowler sprach nach seinem Triumph von einem großartigen Nachmittag. Damit bezog sich der 26-Jährige auch auf eine anonyme Umfrage, bei der ihn seine Berufskollegen zum „überschätztesten“ Spieler auf der Tour gewählt hatten, weil der einst hoch eingeschätzte Amerikaner die in ihn gesetzten Erwartungen nicht erfüllt und bisher erst ein US-PGA-Turnier gewonnen hatte.

Aufholjagd zum Sieg

Offensichtlich hat Fowler diese unrühmliche „Wahl“ aber auch angestachelt. Nachdem er auf der vierten Runde zunächst schon weit zurück gelegen war, spielte er die sechs letzten regulären Bahnen sensationell sechs unter Par und brachte sich damit in die Position, bei diesem mit zehn Millionen Dollar dotierten Mega-Event in Nordflorida um Sieg und Titel mitspielen zu können.

Im Play-off über drei Löcher (16, 17 und 18) schied auf der ersten Dreier-Runde der 2008-Sieger Garcia aus. Als Fowler anschließend im Sudden Death auf der berühmten 17. Bahn des TPC Sawgrass zum dritten Mal an diesem Tag voll attackierte und den Ball mit zwei Schlägen einlochte, durfte er auf dem Inselgrün seinen größten Erfolg bejubeln.