Tödlicher Angriff in Hamburg: Vieles unklar

Welt / 11.05.2015 • 22:53 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

hamburg. Eine tödliche Auseinandersetzung am Samstag in Hamburg könnte sich anders abgespielt haben als zunächst vermutet wurde. Die Mordkommission sei auf widersprüchliche Zeugenaussagen gestoßen, sagte ein Polizeisprecher am Montag. Zunächst waren die Ermittler davon ausgegangen, dass ein 22-Jähriger einen Streit schlichten wollte. Er habe einer Frau helfen wollen. Ihr 20 Jahre alter Freund habe daraufhin den 22-Jährigen erstochen. Offen sei, ob der 22-Jährige in den laufenden Streit eingriff oder erst, als er schon vorbei war. Dann würde es sich nicht um eine klassische Nothilfesituation handeln. Die Zeugen seien zum Teil betrunken gewesen. Der mutmaßliche Täter hat sich bereits der Polizei gestellt.