Gurlitt-Bilder gingen an Erben

Kultur / 12.05.2015 • 21:07 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

München. Die ersten Bilder aus der Sammlung von Cornelius Gurlitt können an die Erben der früheren jüdischen Besitzer herausgegeben werden. Der Nachlasspfleger hatte die Herausgabe von „Zwei Reiter am Strand“ von Max Liebermann und „Sitzende Frau“ von Henri Matisse im März beantragt.

Der Sohn von Hitlers Kunsthändler Hildebrand Gurlitt stand mit seiner Sammlung von mehr als 1500 Bildern im Zentrum einer Debatte um Raubkunst. In seiner Münchner Wohnung waren rund 1280 Kunstwerke gefunden worden, 238 in seinem Haus in Salzburg.