Mehr als nur ein Spiel mit den Puppen

Leserservice / 12.05.2015 • 16:57 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Einen vielseitigen & schrägen Soloabend mit viel Musik präsentiert der junge Künstler Julian Jarnoth Steinberg. foto: j. jarnoth
Einen vielseitigen & schrägen Soloabend mit viel Musik präsentiert der junge Künstler Julian Jarnoth Steinberg. foto: j. jarnoth

Julian Jarnoth Steinberg spielt „Mein Ego zwingt mich dazu“ im Löwensaal.

20:00 löwensaal, hohenems. Julian Jarnoth (geb. 1989) kommt aus dem Ruhrpott und hat 2014 sein Diplom an der der Hochschule „Ernst Busch“ Berlin, Abteillung: Puppenspielkunst gemacht. Schon früh war er Teil des jungen Schauspielensembles der Folkwang Musikschule in Essen. Dort spielte er unter anderem in dem Musical „Linie 1“ und „Peer Gynt“. Parallel dazu stand er im Aalto Theater als „Richard Wagner“ in „Tannhäuser“ auf der Bühne. 2012 schrieb er das Drehbuch zu dem Jugendfilm „Fünfsechstel“, der im Februar 2013 auf dem Max-Ophüls-Festival seine Deutschlandpremiere hatte, in der Kategorie „Bester Mittellanger Film“ nominiert wurde und in Cannes im „Short Film Corner“ lief.

Während seines Studiums arbeitete er mit dem Regisseur Christian Weise,
unter dessen Leitung er „Berlin Ecke Schönhauser“ im Ballhaus Ost und „Der kleine Muck“ im Gorki spielte. 2014 zeigte er sein Diplomstück „Die Geschichte vom Soldaten“ in der Deutschen Oper Berlin und am Saarländischen Staatstheater. Dezember gleichen Jahres kam seine erste Soloshow „Mein Ego zwingt mich dazu“. Mit diesem Stück gastiert er heute beim „Homunculus“-Festival in Hohenems. Infos und Karten www.homunculus.info