Absolut
unverhältnismäßig

Leserbriefe / 13.05.2015 • 18:45 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Ich weiß nicht, wie oft ich den Kopf geschüttelt habe, als ich vom Polizeieinsatz in Alberschwende gehört habe. Jedenfalls war meine Nackenverspannung anschließend deutlich verbessert. Damit hat es sich aber auch schon mit den positiven Aspekten. Es wird eine der großen humanitären Aufgaben Europas sein, die traumatisierten Flüchtlinge aus den Kriegsgebieten von Nordafrika bis Pakistan nach gerechten und vernünftigen Verteilungsschlüsseln menschenwürdig in Europa unterzubringen. Und da haben wir das kleine Alber­schwende mit einer im Vergleich zur Einwohnerzahl erfreulich hohen Zahl an engagierten Bürgern. Und gerade dort, wo dank dieser Bürger die Integration der Flüchtlinge gut zu gelingen scheint, ja gerade dort will man diese Menschen ins Ungarn des Rechtspopulisten Orban abschieben, bzw. nach Italien, das es sowieso mit der absolut größten Zahl an Flüchtlingen zu tun hat. Für diese Art von Flüchtlingspolitik bräuchte es keine Politiker und keine Beamten. Ein Computerprogramm ohne Hirn und Herz würde genügen.

Dr. med. Gerd Schmid,

Sorgenwies 7, Koblach