Bravo,
Alberschwende!

Leserbriefe / 13.05.2015 • 18:45 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Es ist zutiefst amoralisch, wenn Leute, die in ihrem Heimatdorf gut integriert sind und auch bereit sind, Sprache und Kultur unseres Landes anzunehmen, in ein Land abgeschoben werden, in dem keiner für das Wohlbefinden dieser Menschen garantieren kann. Ich bin der absoluten Überzeugung, dass das, was die Gemeinde Alberschwende für diese Flüchtlinge tut, absolut richtig und wegweisend ist, auch wenn es sich gegen das Gesetz richtet. Das geltende Abschiebegesetz muss geändert werden, damit diesen Menschen vor Ort geholfen werden kann. Es ist nicht einzusehen, warum gut ausgebildete Fachkräfte vom Arbeitsmarkt ausgeschlossen werden, obwohl ihnen der Asylstatus eindeutig zusteht. Diese Menschen könnten sich selbst versorgen und würden niemandem zur Last fallen, wenn man sie nur ließe. Ich kann nur sagen: „Bravo, Alberschwende!“

Rainer Barta,

Nideggegasse 10, Bregenz